Bürgerinitiative gegen Bahnlärm in Stockstadt gegründet

Die Bahn muss ihrer Verantwortung gerecht werden Über 460 Unterschriften gesammelt

Nach Aschaffenburg und Mainaschaff hat sich jetzt auch in Stockstadt eine Bürgerinitiative gegen Bahnlärm gegründet. 20 interessierte Bürger, überwiegend Anwohner der Bahnstrecke Darmstadt Aschaffenburg, waren sich darin einig, dass nur politischer Druck die Deutsche Bahn zu den Lärm reduzierenden Maßnahmen bewegen kann.

Zur Auftaktveranstaltung überreichte SPD-Gemeinderatsmitglied und Bürgermeisterkandidat Thomas Barko der Initiatorin Maria Schüßler eine Liste mit über 460 Unterschriften Stockstädter Bürger. Diese hatten sich nach Veranstaltungen der örtlichen SPD für entsprechenden Druck auf die Bahn ausgesprochen.

"Die Bahn muss ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Betroffenen gerecht werden. Möglichkeiten dazu gibt es genügend, sei es durch eine Modernisierung des Gleisbetts, der Bremsanlagen oder der Wagen insbesondere der Güterzüge, die zunehmend die Strecke durch Stockstadt befahren", umschrieb Maria Schüßler das zentrale Ziel der Bürgerinitiative. Darin sei sie sich mit den bereits bestehenden Initiativen im Kreis einig. In einer Zusammenarbeit sehe sie zudem größere Erfolgsaussichten.

Auch Thomas Barko freute sich, dass der Anstoß der SPD aufgegriffen wurde: "Das Thema darf nicht an parteipolitischen Grenzen halt machen. Nur eine überparteiliche und von den betroffenen Bürgern getragene Organisation kann dem Thema gerecht werden." Er hoffe nunmehr auf eine starke Interessenvertretung und langen Atem, den die Bürgerinitiative brauchen werde.

Die Bürgerinitiative gegen Bahnlärm in Stockstadt freut sich über aktive Mitarbeit und Unterstützung.

Anschrift:
Maria Schüßler
Odenwaldstraße 10
63811Stockstadt
Tel. 06027/3381
email: mup.schuessler@t-online.de

Foto:
Thomas Barko, SPD-Bürgermeisterkandidat in Stockstadt, überreicht anlässlich der Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm der Initiatorin Maria Schüßler eine Liste mit 468Unterschriften Stockstädter Bürger.

14.8.2013