Landkreis gibt dem Druck nach: Tonnagebeschränkung bleibt

SPD begrüßt Entscheidung

Unterschriften und Proteste hatten Erfolg

Das Landratsamt hat nach Informationen der SPD jetzt bestätigt, dass die bisherige Gewichtsbeschränkung für LKW auch nach der Sanierung der Gersprenzbrücke beibehalten wird. Nach monatelangem Festhalten an der mit Bundeszuschüssen begründeten Freigabe für den Schwerlastverkehr kann Stockstadt aufatmen. Die Initiative der örtlichen SPD hat somit noch vor Abschluss der Unterschriftenaktion sein Ziel erreicht.

"Wir begrüßen die Entscheidung des Landratsamtes, wird damit endlich die bestehende Unsicherheit beseitigt. Ohne die zahlreichen Proteste, Diskussionsbeiträge und die über eintausend bis heute gesammelten Unterschriften der Stockstädter Bürgerinnen und Bürger wäre dieser Erfolg nicht so schnell möglich geworden", äußerte sich SPD-Gemeinderatsmitglied Thomas Barko zufrieden. "Unser Dank gilt allen, die sich gegen eine Zunahme des LKW-Verkehrs im Stockstädter Ortskern, gegen mehr Lärm und für mehr Verkehrssicherheit engagiert haben."
Mit der nun erfolgten Entscheidung pro Gewichtsbeschränkung wird auch dem Antrag der Gemeinderatsfraktion der SPD vom 18.Oktober 2011 entsprochen. Bereits letztes Jahr hatte die SPD die Beibehaltung der Gewichtsbeschränkung gefordert. Diesem Antrag hatte der Gemeinderat der Marktgemeinde einen Monat später einstimmig zugestimmt. Dennoch blieb der Landkreis bis jetzt bei seiner ablehnenden Haltung.

28.9.2012