SPD Stockstadt: Hauptstraße auf Tempo 30 reduzieren !

Mehr Sicherheit - weniger Lärm

Kreistagsfraktion informiert sich über die Verkehrssituation

Im Zuge der Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen der Gersprenzbrücke fordert die Stockstädter SPD, einen Abschnitt der Hauptstraße auf Tempo 30 zu reduzieren. Mit dieser Maßnahme will die SPD-Gemeinderatsfraktion im Bereich der nördlichen Ortsausfahrt zwischen Kreisel und Leonharduskirche die Verkehrssicherheit verbessern und für die Anlieger Lärm und Umweltbelastungen reduzieren.

Infolge der Erneuerung der Gersprenzbrücke und eines Teils der Hauptstraße verringert sich die Fahrbahnbreite auf nur noch sechs Meter. Da im gesamten Bereich zudem kein Fahrradweg besteht, erhöhen sich die Gefahren insbesondere für die zahlreichen Radfahrer, die die im nördlichen Teil der Marktgemeinde liegenden Kleingärten, den Friedhof und den Dorfplatz erreichen wollen.

Belastungen für Anwohner

Auch befürchtet die Stockstädter SPD, dass es aufgrund der erheblichen Verkehrsmengen für die Anwohner zu einer Zunahme der bereits bestehenden Lärmbelastungen und Erschütterungen des überwiegend alten Häuserbestands kommen wird. Dem soll eine Tempo-30-Regelung entgegenwirken. Mit ihrem jetzt vorgelegten Antrag wollen die SPD-Gemeinderäte Bürgermeister und Verwaltung beauftragen, beim Landratsamt auf die entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkung hinzuwirken.

Kreisräte informieren sich

Bei einer gemeinsamen Begehung konnten sich SPD-Kreistags- und SPD-Gemeinderatsfraktion zuvor umfassend von der künftigen Verkehrssituation ein Bild machen. In einem an Landrat Reuter adressierten Antrag unterstützt die SPD-Kreistagsfraktion den Antrag der Stockstädter Gemeinderäte und verweist darin gleichzeitig auf ähnlich gelagerte Fälle im Landkreis..

Gewichtsbeschränkung bleibt

Erst vor kurzem hatte auf Initiative der SPD, unterstützt durch über 1.100 gesammelte Unterschriften der Stockstädter Bevölkerung, das Landratsamt festgelegt, die bisherige Gewichtsbeschränkung der Gersprenzbrücke auf 16 Tonnen beizubehalten. Dadurch bleiben der Marktgemeinde auch künftig 40-Tonner im Ortskern erspart.

23.10.2012