SPD vor Ort: Parkplätze oder Erholungsraum ?

Bürgerdialog unterhalb der Leonharduskirche
Möglichst viele Parkplätze und ein wenig Grün

Etwa vierzig Anwohner im Bereich der Unteren Kirchgasse und aus den direkt angrenzenden Straßen waren am Samstag zum SPD-Stand in der Unteren Kirchgasse 2 gekommen, um mit den Gemeinderäten und Kandidaten zur Kommunalwahl in einem offenen Dialog über die weitere Gestaltung des gemeindeeigenen Platzes neben der Kirche zu diskutieren.
Nach dem Abriss eines älteren Einfamilienhauses war die Fläche geschottert und zunächst als provisorischer Parkplatz angelegt worden. Wie dieser Platz künftig aussehen soll, darüber wollte sich auch Bürgermeisterkandidat Thomas Barko aus erster Hand informieren.

Das Ergebnis war eindeutig: Angesichts der angespannten Parksituation im Altort und der damit verbundenen Verkehrsprobleme in diesem Bereich, überraschte der einmütige Wunsch nach weiterem Parkraum nicht. An Hand von drei Skizzen mit verschiedenen Varianten konnten sich die Besucher der Veranstaltung einen Eindruck davon verschaffen, wie die Fläche künftig gestaltet werden könnte. Maximal acht Stellplätze sind auf dem Gelände möglich, so die Information aus dem Bauamt. Ob diese Variante oder eine mit einer geringeren Anzahl an Parkmöglichkeiten, dafür aber einigen zusätzlichen kleineren Grünflächen, realisiert werden sollte, wurde u.a. in einem Fragebogen von den betroffenen Bürgern beantwortet.

Weitere Beratungen im Gemeinderat

Die SPD-Gemeinderäte werden das Votum der bevorzugten Nutzung der Stellflächen in die weiteren Gespräche im Bauausschuss und anschließend im Marktgemeinderat mitnehmen. In den Haushalt 2014 müssen dann entsprechend die finanziellen Mittel für die Umsetzung eingestellt werden.
Auch eine vom Vorsitzenden des Fördervereins Leonharduskirche, Theo Bott, eingebrachte Anregung, das Standbild des Schutzpatrons der gleichnamigen Kirche in die Gestaltung des zukünftigen Platzes mit einzubeziehen, wird in den Überlegungen ihren Platz finden. Ob und wie dies geschehen kann, darüber wird der Förderverein beraten. Derzeit befindet sich die Figur in einem nicht öffentlich zugänglichen Raum der Kirche.

SPD auch in Zukunft "vor Ort" !

Das Echo der Befragung und der Zuspruch der Anwohner hat ein weiteres mal gezeigt, dass die Stockstädter das Angebot der SPD, den Dialog mit den Gemeinderäten zu suchen, annehmen und diese so in die Lage versetzen, bürgernahe Entscheidungen zu treffen. Auch künftig wird die SPD "vor Ort" sein.

11.11.2013