SPD will Verbesserungen für Senioren und Behinderte

Interessenvertretung angeregt
Demografische Entwicklung erfordert zusätzliche Maßnahmen

Für Senioren und Menschen mit Behinderungen will die Stockstädter SPD die Rahmenbedingungen verbessern, um ihnen die Teilhabe am innerörtlichen Leben zu erleichtern.

Zu den Maßnahmen gehört die verbilligte Nutzung der Buslinie auf den Streckenabschnitten innerhalb der Gemeinde. Eine ähnliche Regelung existiert bereits in Großostheim, Kleinostheim und Mainaschaff.
Außerdem sollen die Bushaltestellen nach und nach auf einen behindertengerechten Einstieg umgestellt werden. Bei der Deutschen Bahn soll darauf hingewirkt werden, die Zugänge zu den Zügen behinderten- und seniorengerecht zu gestalten. Für eine Übergangszeit wäre die Einrichtung von Einstiegshilfen zu prüfen.

Zur Sicherstellung der Nahversorgung will die SPD Gespräche mit den örtlichen Geschäften führen, mit dem Ziel, im Bedarfsfall einen Lieferservice für ältere und behinderte Bürger einzurichten, die dauerhaft oder übergangsweise die eigene Versorgung nicht selbst leisten können. Denkbar wäre dabei der Abschluss eines entsprechenden Dienstleistungsvertrages. Insbesondere hier sieht die Gemeinderatsfraktion einen großen Bedarf.

Runder Tisch

Um angesichts der fortschreitenden Alterung unserer Gesellschaft den Senioren und Behinderten mehr Möglichkeiten bei der Mitgestaltung ihrer Lebenssituationen einzuräumen, schlägt die SPD vor, einen Behinderten- und Seniorenbeirat bzw. -beauftragten einzurichten. Erster Schritt dazu könne ein "Runder Tisch" sein, an dem Seniorengruppen, Arbeiterwohlfahrt, VdK, Kirchen und Nachbarschaftshilfe beteiligt werden. Zielsetzung sei es, eine Interessenvertretung für Senioren und Behinderte zu etablieren.

"Wir wollen, dass über diese ersten Vorschläge hinaus, die weitere Entwicklung unserer Heimatgemeinde für die älteren und behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger insgesamt aufgezeigt und entsprechend gestaltet und umgesetzt wird", so Gemeinderatsmitglied und Bürgermeisterkandidat Thomas Barko.