Stockstadt: Tempo 30 auf der Hauptstraße beschlossen

SPD begrüßt Entscheidung des Gemeinderats

In seiner Sitzung am 24. November 2012 hat der Stockstädter Gemeinderat dem Antrag der SPD zugestimmt, auf einem Abschnitt der Hauptstraße Tempo 30 einzuführen.
Der Gemeinderatsbeschluss sieht vor, Bürgermeister und Verwaltung zu beauftragen, beim Landratsamt auf die entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Kreisstraße AB16 hinzuwirken.

Zufrieden äußerte sich SPD-Gemeinderatsmitglied Thomas Barko: "Durch die Geschwindigkeitsbeschränkung sollen im Bereich der nördlichen Ortsausfahrt zwischen Kreisel und Leonharduskirche die Verkehrssicherheit verbessert und für die Anlieger Lärm und Umweltbelastungen reduziert werden".
Die SPD-Fraktion hatte auf diesen Beschluss gedrungen, da infolge der Sanierung der Gersprenzbrücke und eines Teils der Hauptstraße sich die Fahrbahnbreite auf nur noch sechs Meter verringert. Da im gesamten Bereich zudem kein Fahrradweg besteht, erhöhen sich die Gefahren insbesondere für die zahlreichen Radfahrer, die die im nördlichen Teil der Marktgemeinde liegenden Kleingärten, den Friedhof und den Dorfplatz erreichen wollen.
Auch befürchtet die Stockstädter SPD, dass es aufgrund der erheblichen Verkehrsmengen für die Anwohner zu einer Zunahme der bereits bestehenden Lärmbelastungen und Erschütterungen des überwiegend alten Häuserbestands kommen wird. Dem soll die Tempo-30-Regelung entgegenwirken.

Bei einer gemeinsamen Begehung konnten sich SPD-Kreistags- und SPD-Gemeinderatsfraktion vor kurzem umfassend von der künftigen Verkehrssituation ein Bild machen. In einem an Landrat Reuter adressierten Antrag unterstützt die SPD-Kreistagsfraktion den Antrag der Stockstädter Gemeinderäte und verweist darin gleichzeitig auf ähnlich gelagerte Fälle im Landkreis.
Erst vor kurzem hatte auf Initiative der SPD, unterstützt durch über 1.100 gesammelte Unterschriften der Stockstädter Bevölkerung, das Landratsamt festgelegt, die bisherige Gewichtsbeschränkung der Gersprenzbrücke auf 16 Tonnen beizubehalten. Dadurch bleiben der Marktgemeinde auch künftig 40-Tonner im Ortskern erspart.

25.11.2012