Stockstädter SPD besucht bayerischen Landtag

Stockstädter SPD besucht Landtag

Martina Fehlner - Einblick in die Arbeit der Landtagsfraktion
Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Mitglieder der Stockstädter SPD besuchten dieser Tage den bayerischen Landtag in München. Gemeinsam mit den befreundeten Mitgliedern des Stockstädter Bayern München Fanclubs „Gersprenz-Bazis“ folgte die über 40 Personen starke Gruppe - an ihrer Spitze der 2.Bürgermeister Dieter Trageser - einer Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Martina Fehlner.

Die Aschaffenburger Abgeordnete empfing Ihre Gäste im Maximilianeum, seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags. Nach einer Einführung in Strukturen und Arbeitsweise des Parlaments nahmen die Besucher an einer Plenarsitzung teil und konnten von der Tribüne aus exemplarisch die Diskussion über das umstrittene Projekt einer Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu verfolgen.

Politik für die Bürger Bayerns

Beim gemeinsamen Abendessen gab Martina Fehlner einen Einblick in die vielfältige Arbeit der SPD-Fraktion zwischen Ausschusssitzungen und Plenardebatten. So bewege sich die SPD-Politik angesichts der Mehrheitsverhältnisse einerseits zwischen kritischer Kontrolle der Regierungsarbeit und andererseits zwischen einer aktiven Gestaltung von Politik auf Basis von Vernunft, guten Argumenten und Ideen und einer von den Bürgern übertragenen Verantwortung.
Bei bayerischem Bier und dem einen oder anderen Schmankerl klang der Abend aus, nicht ohne die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.

Dachau als Mahnung

Auf Initiative von Dieter Trageser stand am zweiten Tag ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau auf dem Programm. Der Besuch und die ergänzenden Berichte über die Situation der Häftlinge in den zwölf Jahren der Existenz des Lagers hinterließen bei der Gruppe beklemmende und nachdenkliche Eindrücke. Das verstärkte sich noch, als der die Gruppe begleitende evangelische Dekan auch zwei Namen Stockstädter Bürger verlas, die in Dachau als Häftlinge eingesperrt waren.

Die Gedenkstätte ist für alle eine Mahnung, nie wieder rechte und rassistische Gewalt in Deutschland aufkommen zu lassen. Positiv war die Beobachtung, wie viele Jugendliche – auch aus anderen europäischen Ländern und den USA - an diesem Tag die Gedenkstätte besuchten.

Reise in die Landespolitik

Mit diesen und vielen persönlichen Eindrücken kehrte die Stockstädter Gruppe am Abend wieder in die Marktgemeinde zurück. Es war eine interessante und erlebnisreiche Reise in die Landespolitik und in einen Teil deutscher Geschichte. Sie endete mit einem Dank an Martina Fehlner für die Einladung und an die Organisatoren und Reiseleiter und an alle, die an diesen beiden Tagen im Mai daran mitgewirkt haben.

Fotos: Dirk Kronewald